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Wie findet man als Werber heraus, auf welchen Video-Content man bei seinen Schaltungen setzen muss, um dessen virale Effekte mitnehmen zu können?

Bei YouTube glaubt man jetzt eine Lösung gefunden zu haben: Buzz Targeting nennt sich das neueste Werbeangebot der Video-Plattform. Mit Hilfe von Algorithmen will YouTube eingestellte Videos identifizieren, die das Zeug für den viralen Clash haben, also rasch einen hohen Bekanntheitsgrad in der Online-Gemeinde erreichen und damit einen hohen Abruf. Wer sich mit seiner Werbung an solche Buzz-Videos anhängt kann von den steigenden Abrufzahlen und dem durchschlagenden Erfolg – falls die Hochrechnung funktioniert – profitieren.

Als einer der ersten hat der amerikanische Filmverleiher Lionsgate die neue Algorithmen-Methode für die Promotion des US-Start des Films "The Forbidden Kingdom" Mitte April 2008 genutzt. Zu mehr als 500 Musik- und Entertainment-Videos wurde die Filmwerbung geschaltet. Bei der Erfolgsmeldung hält sich YouTube allerdings etwas zurück und erklärt, dass man bei der Pilotaktion von den Erfolgen der populären Videos profitiert habe.

Ob allerdings die Ansteckung von Videohits bei YouTube, wie so mancher Werber und Marketingmensch hofft, dann auch wirklich auf die Produkte überspringt, ist eine ganz andere Sache. Wenn auch aus einem Kuckuck, der beim Adler ins Nest gelegt wird, kein Adler heranwächst, könnte Buzz Targeting dennoch eine interessanten Hebel bei positivem Umfeld sein.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man allein die Nutzung von Buzz Targeting schon als virales Marketing bezeichnen kann. Schließlich wird hier lediglich auf die virale Kraft eines Wirtes gesetzt. Neu dabei ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung für die Durchschlagskraft der Werbeumfeld-Videos.

 

 
Tag(s) : #Viral Clash

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