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Was die Beliebtheit großer Marken betrifft, scheint diese sehr stark von Männern abhängig zu sein, wie eine aktuelle Umfrage durch PricewaterhouseCoopers (PWC) zeigt, die allerdings auch nach schwarzen Flecken auf den gepflegten Markenwesten gefragt hat.

Dass vor allem die männliche Stimmen bei der Markenbeliebtheit ausschlaggebend waren, liegt wohl auch an den Produkten der sieben Unternehmen der Top Ten: Autos und Technik. Daimler/Mercedes Benz führt, Siemens hält sich trotz wenig emotionalisierender Produkte auf Platz 4 und wird wie Aldi (Platz 8) von Frauen und Männern nahezu gleichermaßen präferiert. Auf die Telekom setzen vor allem Frauen (Platz 9).


Man kann sich natürlich streiten, ob bei solch einer Umfrage das Wort "beliebt" sehr ernst zu nehmen ist. Wie antworten intelligente Menschen auf die Frage, was sie lieben: "Meinen Ehepartner und meine Kinder", aber doch keinen Konzern.
Da ich nicht genau weiß, wie die 1003 Befragten angesprochen wurde, denke ich eher, dass es bei den antworten um das Thema positive Erinnerung geht.


In seiner Meldung geht PWC allerdings auch auf die Auswirkungen viraler Effekte durch die Zerschlagung von Vertrauens-Porzellan ein. 
Dr. Jutta Menninger, Markenexpertin von PwC: "Das Ranking spiegelt eine über Jahre intensiv betriebene Markenpolitik wider. Damit lässt sich im Bewusstsein der Öffentlichkeit punkten, vermeintlich Negatives relativiert sich."

Wie heißt es in der Meldung:

"Unternehmen in der Vertrauenskrise
 

 Auch wenn viele Befragte klare Favoriten haben und Unternehmen schätzen, so lässt sich doch nicht leugnen, dass die Deutschen derzeit ein Vertrauensproblem mit der Unternehmenslandschaft insgesamt haben. Auf die Frage, ob für sie persönlich die deutschen Unternehmen in der letzten Zeit grundsätzlich an Vertrauen verloren haben, antworten 72 Prozent mit ja. Sehr kritisch sind die 40 bis 59jährigen. Sie neigen mit fast 80 Prozent zum Votum "Vertrauensverlust". Menninger: "Angesichts der negativen Schlagzeilen vieler Unternehmen in der Tagespresse ist dies nicht verwunderlich. Unternehmen mit einer starken Marke können dies allerdings auch schnell wieder kompensieren."
 

Die negative Grundhaltung vieler Befragter spiegelt sich auch in der Haltung zur Frage, ob einzelne Unternehmen in den letzten Monaten an Vertrauen hinzugewinnen konnten. 80 Prozent verneinen dies. Eher bejaht wurde die Frage bei Unternehmen aus dem Automobilbereich und aus dem Mittelstand."

 
Tag(s) : #Reputation & Vertrauen

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