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Zurück zum Stift, oder besser: Zurück in die Zukunft.

Wo steht eigentlich geschrieben, dass wir morgen und auch übermorgen mit dem Computer arbeiten müssen?

Vor Urzeiten habe ich mich mit mechanischen Schreibmaschinen gequält, dann gab es von IBM und Olivetti etwas intelligentere Modelle, die auch in der Lage waren ganze Zeilen zu korrigieren.
1984 kaufte ich mir dann einen 512er Mac, später ein Powerbook und einen Palm, und wieder einen neuen Computer und ... und derzeit überlege ich mir, was ich als nächstes anschaffe.


Als Entscheidungshilfe blicke ich gleichermaßen zurück und nach vorne. Hilfreich ist dabei, wie sich meine Arbeit und mein Leben in der Vergangenheit entwickelt hat – und wie sich das hochrechnen lässt. Sagen wir einmal ins Jahr 2015, um eine einigermaßen runde zahl zu nennen. Aber vielleicht reicht auch das Jahr 2010für einen kurzen Rückblick schon.

Dann hoffe, ich, dass ich meine Arbeit, meine Daten über ein Gerät bearbeiten oder verwalten kann, das nicht viel größer als ein iPhone ist. Egal wo ich bin, ob ich nun zu Hause an einem bildschirmähnlichen Gerät mit einer bequemen Tastatur arbeite, an einem anderen Platz eine Präsentation halte. Ein kleines Gerät ist immer mein Zugang zum Netz, zu meinen Daten, zu meinen Communities etc.

Ich kann darauf mit einem Finger, einem Stift oder einer virtuellen Tastatur schnell Notizen machen, einen Text lesen oder überarbeiten, wenn ich unterwegs bin. On the Fly sind dann auch alle Daten an einem Arbeitsplatz mit größeren Displays verfügbar ... Natürlich bietet der Zwerg auch alle Features, die ich für die Kommunikation und Unterhaltung in der Freizeit benötige. Und alles lässt sich viel intuitiver bedienen. Und das kleine Teil lernt so rasch meine Vorlieben, damit es wirklich zu dem perfekten Assistenten wird, der auch meine Communities managt. So wie heute schon eine meiner intelligenten Datenbanken auf dem Mac, DevonThink, die nahezu unabhängig Dokumente sortiert und in die richtigen Kategorien ablegt.

Der klassische Computer oder Laptop, der hauptsächlich stationär online war, wird dann im Rückblick nur noch das Relikt einer technischen Übergangszeit sein. Vielleicht sprechen wir dann vom Web 3.0, wenn Geräte und Netzwerke noch stärker zusammen wachsen, das Social Web für jeden wirklich leicht zu organisieren und zu bedienen seinen wird.

Ob damit dann die große Freiheit ausbricht, das wage ich nicht zu behaupten. Die ist ja für viele auch nicht mit dem Mobiltelefon eingetreten. Wireless on the wire. 


 
Tag(s) : #Ten Years After

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